Bio-Sennerei

Sennerei

Wiederaufbau nach dem Brand im Juli 2021

Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von morgen

Flammeninferno am Berg

Aufgrund unbekannter Ursache ist nach einem schweren Großbrand am 3. Juli 2021 unsere seit 1998 mühevoll aufgebaute Bio-Sennerei bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Neben dem Stall, sowie den Käse- und Reiferäumlichkeiten, sind ebenfalls die Hälfte unserer Gästezimmer verloren gegangen.

Urlauber haben den Brand rechtzeitig bemerkt und konnten alle weiteren Hüttengäste sowie die Schweine im angrenzenden Stall in Sicherheit bringen sowie die Rettungskräfte alarmieren. Letztendlich sind keine Menschen und Tiere zu Schaden gekommen!

Dankbarkeit

Ein unendlich großer Dank gilt den über hundert freiwilligen Einsatzkräften der umliegenden Feuerwehren. Aufgrund ihrer großartigen Arbeit konnte ein Übergriff der Flammen auf das Haupthaus sowie die Almwiesen verhindert werden.

Bedanken möchten wir uns auch bei Edith Widmann von der Millstätter Hütte, die uns am Samstagmorgen ihren Melkstall für unsere Milchkühe zur Verfügung stellte, bei Michael Kerschbaumer von der Kaslab’n Nockberge sowie bei den umliegenden Bauern für die Erstversorgung der Tiere und das dafür notwendige Equipment, bei der Marktgemeinde Millstatt am See und Bürgermeister Alexander Thoma für die Verpflegung der Feuerwehrkameraden sowie bei unserem wundervollen Hüttenteam, den liebgewonnenen Gästen, zauberhaften Freunden, hilfsbereiten Wegbegleitern sowie unbezahlbaren Familienmitgliedern, die uns in der wahrhaftig außergewöhnlichen Almsaison 2021 begleitet haben.

Nun widmen wir uns voll und ganz der Planung des Wideraufbaus der Sennerei sowie der neuen Gästezimmer. Sofern es die Schneelage zulässt, möchten wir im April 2022 mit den Arbeiten starten damit unsere Milchkühe zum Almauftrieb im Juni ihre neue Sommerresidenz beziehen können.

“Dankbar für die erhaltene Unterstützung blicken wir optimistisch nach vorne und freuen uns auf die Zukunft und das was kommt.”

Franz-Stefan Glabischnig

Rückblicke

Aus gesellschaftlicher Verantwortung sowie aus Überzeugung einer biologischen Wirtschaftsweise, verfolgen wir das Ziel einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Kultur- und Naturlandschaft. Daraus ist mit den Jahren der Ausbau der Bio-Sennerei entstanden, die im Juli 2021 einen Flammeninferno zum Opfer fiel. Die Sennerei, welche zugleich mit der Alexanderhütte 1912 hoch über dem Millstätter See erbaut wurde, wurde seit dem Jahr 1998 von unserer Familie bewirtschaftet und stetig ausgebaut.

Wer liefert die gute Almmilch?

Das machen Kirsch, Rosa, Marlis, Resi, Paula, Weindl, Moidl, Asta, Edelweiss, Dunkle und Susi – so heißen unsere Pinzgauerkühe – und Bleaml, die Braunviehkuh ist eine „rassige“ Ausnahme. Von Anfang Juni bis Ende September verbringen alle unsere Tiere, die Kühe, Jungrinder, Kälber und Schweine den Almsommer auf rund 80 ha Alm, zusammen mit einer prachtvollen Herde von 20 Pferden. Wir melken unsere „Weiber“- so nennen wir unsere Kühe – in der Früh und am Abend im Melkstand mit der Melkmaschine und verarbeiten die wertvolle Bio-Rohmilch zu Käse und Butter.

Unsere individuellen Kassorten

Aufgrund des Brandes liefern wir derzeit den Großteil unserer Bio-Milch in die Schaukäserei Kaslab’n Nockberge. Für unser Almfrühstück sowie den Hofladen wird ein Teil der Bio-Milch auf unserem Biohof Portisch im Tal zu Butter und Käse verarbeitet.

Schnittfrischkäse mit Walnüssen, Knoblauch, Thymian

Für Streichfähige: Gervaissorten mit Kren, Paprika, Pfeffer

Für Bodenständige: Harber Kas aus Magermilch, regionale Spezialität mit Gorgonzolageschmack

Für Weichlinge: Schmalzkas oder Glundner

Almkas aus Rohmilch, bis zu 2 Monate gereift

Für Mediterrane: Mozzarella aus Almmilch

Unsere Almbutter

Die feine Sauerrahmbutter – aus nichtpasteurisiertem Rahm mit Säuerungskulturen versetzt, die der Butter den einzigartigen Geschmack geben

Die Arnikabutter – Diese Butter ist, was die Kuh frisst, nämlich so gelb wie die Arnikablüten, welche auch Kühe zum Fressen gern haben

Abhof-Verkauf

In unserem Hofladen nockfrånz gibt es die Möglichkeit die unterschiedlichen Bio-Käsesorten und die Butter der AlexanderAlm sowie viele weitere Produkte aus der eigenen biologischen Landwirtschaft mit zu nehmen. Natürlich können die Köstlichkeiten auch bei einer Jause auf der Terrasse der Alexanderhütte mit Blick auf den Millstätter See verkostet werden.

“Es ist die Freude an der Arbeit, die Liebe zur Alm und die Lust, Neues zu versuchen die den Käse so gschmackig und die Butter so cremig werden lassen. Unser Senner und unser Melker gehören zur Alm wie die Butter auf´s Brot.”

Franz Glabischnig sen.

Und im Winter?

Da liefern wir als Gründungsmitglied unsere Milch zur Kaslab’n Nockberge, eine Bio-Heumilch Schaukäserei in Radenthein.  Bio-Bauern lassen hier ihre eigene Bio-Heumilch von Kuh und Ziege zu herzhaftem Bio-Heumilch Käse veredeln. Ein Besuch in der Schaukäserei ist im Sommer sowie im Winter empfehlenswert und ein perfektes Ausflugsziel sowie mit dem Hofladen auch Anlaufstelle für bäuerliche Produkte aus der Region.

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